Die Kirche und ihre Moral

Und wieder steht der zweit- oder drittwichtigste kirchliche Feiertag vor der Tür (schlagt das gerne mal nach, ihr Kirchgänger…) und ich denke, es wird Zeit sich mal mit den Moralvorstellungen zu befassen, die Euch ja so wichtig sind. Ein Buch voller Metaphern – gläubige Menschen werden nicht müde dies zu betonen – prägt das Leben vieler Menschen, auch wenn die Zahl immer geringer wird.
Da steht es nun also vor der Tür, das Fest der Nächstenliebe, der Besinnlichkeit und nicht zuletzt auch der Familie.
Im Wohnzimmer wird dann auch brav das zelebriert, was man von den christlichen Kirchen gewohnt ist: Man bedient sich Elementen aus anderen Religionen oder Glaubensrichtungen (Tannenbaum, Kränze mit Kerzen, …) und feiert sie als schon immer dazugehörende Traditionen der Kirche. Erst trabt die Herde brav in die Kirche, wo man bei Musik und Gebeten, Predigten und manchmal auch kleinen Aufführungen an die “Grundwerte” erinnert wird, am Ende brav seine 50 Cent in die Kollekte für hungernde Kinder irgendwo im Süden wirft und dann geht’s nach Hause im großen Auto, betankt mit Biodiesel oder E10 damit es wenigstens einen Sinn hat, dass man die Felder in Afrika nutzt um Kraftstoff zu verpanschen anstelle von Lebensmitteln anzubauen, zu einem Festmahl und den meist mehreren hundert Euro teuren Geschenken für Nachwuchs, Familie und Freunden.

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Nachtrag zu quix in Edesheim…

Vielleicht sollte ich den letzten Blogartikel zu Quix ein wenig revidieren! Das liegt an mehreren Punkten:

  1. Ich habe bereits vor 7 Tagen eine Kontaktaufnahme via Kontaktformular versucht und bis heute keine Antwort erhalten. Einige Erfahrungsberichte im Internet bestätigen auch, dass die Hotline supertolle Zeiten hat, an denen man sie erreichen kann: Werktags von 8-18 Uhr… Also zu den Zeiten, an denen Normalsterbliche einer geregelten Arbeit nachgehen und eher selten merken werden, dass irgendetwas mit Internet/Telefon nicht stimmt…

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Schnelles Internet für Edesheim – dank Quix!

Wo die Telekom mal wieder schläft und die Politik versagt hat – warum sonst haben wir vor Jahren keinen breit angelegten Kabelnetzausbau in unserem gar nicht so kleinen Dorf erlebt – springt ein Privatanbieter in die Bresche und hat vor Edesheim (ja ganz Edesheim!) mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen!

Bis zum 8.Dezember haben wir Zeit in Edesheim 100 oder mehr Verträge für das Breitbandinternet von Quix zu organisieren, denn das ist die – verständliche – Grundvorraussetzung, damit die Firma in Aktion tritt.

Klar wäre ich dabei, wenn dann auch gleich mit der dicksten Leitung: 100MBit down/10 MBit up! Das hängt noch von ein paar Faktoren ab:

1.) Sollte Quix sich mal dazu herablassen, auf Mails zu reagieren! Ich habe leider den Infoabend verpasst und deswegen eine Mail via Kontaktformular an die Firma gesendet – vor 5 Tagen, bis heute keinerlei Reaktion. Dabei waren meine Fragen essentiell:

– Handelt es sich um eine “echte Flatrate”? Mal davon abgesehen, dass man eigentlich den Begriff nicht verwenden darf, wenn es sich um “Volumenflats” oder ähnliches handelt, gehen gerade Anbieter wie o2 neue Wege mit ihren “Fairflats”. Es handelt sich um nichts anderes als die beschnittenen “Flats” der Telekom, klingt aber besser… Also: Echte Flatrate oder nicht?

– Wie sieht es aus mit der Wahrung der Netzneutralität? Sprich: Kann ich jegliche Dienste nutzen, oder werden Ports mit unterschiedlicher Prio geroutet? Kann ich skypen? Voipen, spielen, Downloaden, Uploaden? Oder fällt einer der Dienste durch Performanceraster???

– Vorratsdatenspeicherung? Gerade bei “Echten Flats” gibt es keinen Grund irgendwelche Verbindungsdaten zu speichern! 60 Euro im Monat all-inclusive. Dann spielt es keine Rolle, was ich mit meinem Zugang mache, oder?

2.) Fehlen nur noch 99 andere! Also: Werbung machen! Es gibt auch kleinere Pakete, die preislich immer unter den wesentlich langsameren Anschlüssen der Telekom liegen! Und mit den minimal 30MBit hat man für kleines Geld wirklich alle Möglichkeiten.

Streamen von Videos wird immer häufiger den normalen Fernsehabend bereichern oder ersetzen. In Zeiten der GEZ-Zwangsabgaben für Inhalte, die nur einen winzigen Teil der Gesellschaft interessieren ist es sehr angenehm einfach auf Knopfdruck das zu sehen, was man wirklich möchte – wann man es möchte!

3.) Weg von der Telekom! Auch wenn ich der Meinung bin, dass essentielle Dinge wie Telefonanschluss, Wasser und Strom nicht in die Privatwirtschaft gehören wird es Zeit, dass die Telekom genug Kunden verliert um unrentabel zu werden! Vielleicht besinnt man sich dann auf das Wesentliche und versorgt endlich wieder alle Kunden mit einem ausreichenden Netz!

Schwachsinnige Argumente für Copyright

Oftmals liest man im Internet wirklich schwachsinnige Argumente gegen die Privatkopie oder generell für Copyrights. Den Vogel schießt in dem ersten Teil unserer Serie die Seite http://www.respectcopyrights.de/ ab… Ich zitiere:

Das Eigentums-Argument

Der Film ist eine Ware, für die man bezahlen muss. Beim Bäcker bekomme ich meine Brötchen ja auch nicht geschenkt.

Das mit dem Bäcker ist durchaus korrekt. Es wird dabei aber immer das KOPIEREN mit DIEBSTAHL gleichgesetzt. Es gibt da einen ganz entscheidenden Unterschied: Beim Diebstahl entwendet der Dieb das Original. Bei einer Kopie bleibt das Original unangetastet. Kein Bäcker käme auf die Idee einen Kunden vor Gericht zu zerren, der sich ein Brötchen gekauft hat, dieses sehr lecker findet und es einfach nachbackt. Es gibt auch kein Problem dabei, wenn der Kunde sein eigenes Rezept dann ins Internet stellt und somit anderen Menschen das Nachbacken ermöglicht.

Das Argument ist also vollkommen falsch und – wie so oft  – einfach irgendwie irrelevant und an den Haaren herbeigezogen!

Wenn man sich mal die Umsatzzahlen der Vertriebsgesellschaften anschaut, ist auch das Argument mit den wegfallenden Arbeitsplätzen und den Mindereinnahmen einfach falsch!