Kandel ist ständig aber nicht überall!

Zumindest der zweite Teil der Überschrift sollte uns Mut machen, denn wäre Kandel überall, wären wir durch Behördenwillkür und extrem aggressives Verhalten der Polizei deutschlandweit dazu verdammt, Rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen Organisationen den roten Teppich auszurollen.

Kandel, ein beschauliches und durchaus schönes Städtchen in der Südpfalz erlangte im Dezember letzen Jahres traurige Berühmtheit durch den Mord eines Jungen Mannes an seiner Freundin, einer hier wohnenden Jugendlichen. Wie es in der letzten Zeit immer häufiger zu beobachten ist, dauerte es leider nicht lange, bis Medien und die Parteien und Organistationen am rechten Rand die Nationalität und den Flüchtlingsstatus des Mörders immer präsenter aufzeigten bzw. im zweiten Fall immer mehr für ihre Zwecke ausschlachteten.
Es dauerte nicht lange bis ein bekannter und extremer Rechter, Marco Kurz, auf diesen traurigen Anlass aufmerksam wurde und diesen für seine Zwecke ausnutzte. Das neu gegründete “Frauenbündnis Kandel” organisierte seit dem Trauermärsche, Gedenkveranstaltungen und Ähnliches. Nach einigen kleineren Aktionen wurde es auf einmal gößer, zumal die AfD mit auf den Zug aufsprang. Auch wenn sich die Partei immer wieder wand, was offizielle Unterstützung angeht, so wurden doch die Demonstrationen immer wieder im Netz beworben.

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