Spass mit der Verbandsgemeinde Edenkoben – Teil 2

So ist es halt, wenn man sich auf das Wort eines Mitarbeiters in einer deutschen Behörde verlässt… Wie im ersten Teil unserer Serie schon beschrieben, sollten sich die Erschließungskosten ja auf ca. 8.500 € belaufen…Wie nicht anders von einer Behörde zu erwarten zog sich sowohl die Arbeit an sich, als auch die Rechnungstellung dafür in die Länge. Fast hätte das Haus gestanden, ohne dass irgendjemand einen Wasseranschluss vorbereitet hatte!

Die Rechnung an sich kam einige Monate später und – wer konnte es ahnen – belief sich auf knapp 14.000€… Begründung: Man sei in dem Kostenvoranschlag von knappen 17m Anschlüssen ausgegangen, alles in allem hatte man aber 24-25m benötigt. Daaaa musste ich dann doch mal nachfragen! Immerhin waren einige Arbeiter und auch Vorgesetzte vor Ort gewesen und keinem war aufgefallen, dass man bei der ersten Messung fast ein Drittel des Maßbandes fast angehalten hatte? Wie um alles in der Welt kann man sich um 7m in einer so kurzen Strecke verschätzen???
Naja, ich denke es ist unnötig zu erwähnen, dass wir erstmal nicht gezahlt haben. Uns wurde angeboten – übrigens von dem gleichen Herren, der mir versichert hatte, der Kostenvoranschlag sei ein Maximalbetrag – uns einfach mal zusammenzusetzen und für das Ganze eine Lösung zu finden. Auf den Termin würden wir heute noch warten!
Also blieb uns nichts anderes übrig, als die Zahlung erstmal zu verweigern und uns einen Anwalt zu sichen, der tatsächlich auch bereit war uns in einem Fall gegen Behörden zu vertreten.
Weitere Schmankerl gibt es in den kommenen Serien…