Über mich…

Privates

Als Jens Reinemuth geboren, bin ich im Netz meistens unter dem  Nickname openWeb unterwegs. In diese Welt geworfen wurde ich in den heissen Sommermonaten 1974 im Herzen der Südpfalz geboren… Ja damals gab es noch sowas wie Sommer… Über Monate hinweg!

Seit März 2010 bin ich Vater, seit Mai 2020 zum zweiten Mal, jetzt hab ich mein Soll erfüllt!

Ich bin ein strenggläubiger Mensch, glaube mit tiefster Überzeugung an das Flying Spaghetti Monster. Meine Religion macht jeden Freitag zu einem Feiertag, ermöglicht mir das kiloweise Vertilgen von Asia-Nudeln und versüßt mir den kommenden Tod mit einem Biervulkan und einer Stripper-Fabrik… Nein, war alles nur Spaß. Ich bin überzeugter Atheist, aber wenn es denn eine Religion sein müsste, dann definitiv die “Church of FSM”.

Meine Lieblingsautoren heissen PratchettTolkien und Adams. Irgendwie muss ich ja das Vorurteil des “Computerfuzzis” erfüllen!

Meine Lieblingsmusik ist größtenteils schnell, laut und dreckig (Sheer TerrorPro-PainNOFX, …), aber auch die ruhigeren Töne liegen mir: Reinhard Mey höre ich mir durchaus gerne an, wer Dendemann nicht kennt, hat was verpasst! Und ja: ich oute mich hiermit als Böhse Onkelz Fan der ersten und der letzten Stunden…

Bin Karnevalstotalverweigerer und glaubt mir, das ist nicht immer leicht wenn man bedenkt, wie lange ich direkt neben Köln gewohnt habe!

Anti-Denglisch-Verfechter der ersten Stunde! Ich setz mich lieber zusammen, als zu meeten, ich reise eher an Orte als Lokationen, ich frühstücke ausgiebig und spät anstatt zu brunchen!

Ed Hardy ist was für Deppen! Meine Kinder haben kurze Namen ohne Apostroph und Bindestrich.

Politisches

Die “Volksparteien” haben mich nie gereizt, ich bin jedoch nach langer politischer Abstinenz der Piratenpartei beigetreten, in der ich Vorsitzender des Bezirksverbandes Köln war. Leider wird man recht schnell mürbe, wenn man die endlosen Diskussionen auf z.B. der Aktiven-Mailingsliste verfolgt. Piraten diskutieren sich tot, ehe sie irgendwas bewegen. Aus diesem Grund bin ich Ende 2008 wieder aus der Partei ausgetreten, mit mir damals 3 von 5 Vorständen, was zur Auflösung des Bezirksverbandes geführt hätte… “Hätte” deswegen, weil der armseelige Landesverband NRW es bis heute nicht geschafft hat, die offizielle Auflösung parteiengesetzkonform durchzuführen. Statt dessen gibt es einen “Kreisverband Köln” seit neuestem… Jungs, ich drücke Euch die Daumen und befürchte aber, dass Ihr genauso mürbe werdet, wie wir damals!
Seit ewigen Zeiten überzeugter Antifaschist! No Pasaran!

Sportliches

Hey, ich bin IT’ler! Will heissen: Sport findet bei mir dort statt, wo sich mein berufliches Umfeld befindet – auf dem Bildschirm. Da ich geborener Pfälzer bin gibt es nur einen Fußballverein, dem mein Herz gehören kann: “Wir sind die Lautrer, wir hassen Mainz, in unserm Land sind wir die Nummer Eins! Unsre Farben sind Rot-Weiss-Rot und wir sind treu bis in den Tod!”.

2 thoughts on “Über mich…

  1. B. Roth

    Hallo Jens,
    irgendwie bin ich auf Deine Seite gestoßen, auf Dein “Über mich”. War spannend zu lesen! Vor allem deshalb, weil ich ein Denglischverweigerer bin (Mitglied im Verein für deutsche Sprache) und auch ich den Gendermist nicht ertrage. Habe auch ab und zu ein Programm geschrieben. Bin auch Vater und Großvater, war auch mal in einer grünen Partei, bin mit Leib und Seele Pfälzer. Und jetzt wird es spannend: Weil das alles so war und ist, bin ich AfD-Mitglied. Ich denke, hinter Deiner Stirn brennt ein helles Licht – keine Dunkelkammer. Deshalb kann ich Deinen Hang zur Antifa nicht nachvollziehen, bin mir aber sicher du kannst es mir in vernünftigen Worten erklären, vun Pälzer Bu zu Pälzer Bu. Bitte denke nicht von mir daß ich die Welt verstehen möchte, aber ich möchte Menschen wie Dich verstehen.
    Danke daß Du es gelesen hast.
    Bernd

    1. jens

      Hi… Eigentlich ist es doch ganz einfach: Niemand kann sich ein Leben wünschen wie es die AfD plant. Der große Fehler den viele machen ist es, sich nur einen Teil des Programms dieser Parteien rauszupicken und dann meistens blind sich darauf einzuschießen. Ich kann es teilweise verstehen, dass sich Menschen plötzlich überfremdet fühlen, wenn in einem 1000 Seelenkaff eine Flüchtlingsunterkunft gebaut wird. Ich hatte den Vorteil, schon früh und oft umzuziehen und eben dann auch Mannheim, Köln und beruflich auch Hamburg und Berlin oft zu besuchen. Es ist eine Bereicherung für uns alle, wenn wir mal wegkommen von unserer “Kultur” und neue Einflüsse bekommen. Aber das ist ja der populärste Teil des AfD Programms. Weniger bekannt und umso schlimmer: Streichen des Mindestlohns, keine Zuschüsse mehr für Alleinerziehende (ich bin geschieden, also wäre meine Ex direkt betroffen!), Kürzen der ALGs… Was genau wäre daran sozial “für Deutsche”?? Mir geht es gut, vielleicht passe ich nicht ins Bild das viele Menschen von “der Antifa” haben: Ich hab ein Haus, 2 Autos, einen echt guten Job. Aber ich bin und bleibe Antifaschist! Denkst du allen Ernstes es würde dir persönlich besser gehen ohne Flüchtlinge? Denkst du wirklich, die Rentner – die teilweise seit vielen, vielen Jahren am Hungertuch nagen – bekommen auf einmal mehr Geld, wenn wir vor nichtmal 2 Jahren wenige Flüchtlinge ins Land gelassen hätten? Denkst du wirklich irgendeinen Politiker kümmern deine oder meine Sorgen?

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